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Es ist wieder soweit: im Herbst 2016 geht Deutschlands meiste Band der Welt auf Tour. Aber es wird keine normale Tour sein. In den letzten Monaten haben die Mitglieder der Band daran gearbeitet, untereinander austauschbar zu sein. Jeder kann jetzt singen und auch Gitarre, Bass, Schlagzeug und Keyboard spielen. Und zwar meisterhaft! Vor jeder Show wird ausgelost, wer an dem Abend welche Aufgabe bekommt. Die Fans können sich also auf völlig absurde Bandbesetzungen freuen. Aber natürlich kann es auch sein, dass gerade DU ausgerechnet einen Abend erwischst, wo zufällig jeder sein ursprüngliches Instrument bedient. Des Weiteren haben Knorkator von verschiedenen Herstellern die Ehre erhalten, neue, innovative Instrumente erstmalig exklusiv auf ihre Live- Tauglichkeit zu testen. Da sich die meisten dieser Geräte aber noch in der Entwicklungsphase befinden und die Hersteller sehr auf ihre Firmengeheimnisse bedacht sind, werden diese Instrumente schwarz angestrichen und schlecht ausgeleuchtet sein, um Industriespionage zu verhindern. Jede Show wird außerdem 24 Stunden dauern, aber nur ein Zwölftel davon wird der Öffentlichkeit zugänglich sein.
Biographie
Die Berliner Band Knorkator ist eine schillernde und außergewöhnliche Musikformation, der es gelingt, souverän und verspielt aggressiven Hardcore Metal mit feinsinnigem und klassischem Tonsatz zu verbinden. Die Konzerte sind legendäre, bizarre Wechselbäder aus bunt zusammen gewürfelten Stilistiken, einerseits leichtfüßigem Tanz zwischen rüdem Gefluche und zarter Poesie, pathetischem Größenwahn und infantilem Blödsinn andererseits. Sänger Stumpen ist gleichsam die Personifizierung dieser Vielfalt. Als großflächig tätowierter Glatzkopf schimpft er lautstark auf sein Publikum ein, um im nächsten Moment mit schwindelerregendem Falsett Arien zu schmettern. Pianist Alf Ator, der

sich auch als Komponist und Texter verantwortlich zeichnet, zerschlägt dazu auch gern mal im Takt seine Instrumente oder wirft Schaumgummiorgeln ins Publikum. Gitarrist Buzz Dee treibt mit seiner Figur und seinem Gitarrensound selbstbestimmt und eigenständig den Sound der Band voran. Knorkator wird 1994 von Stumpen und Alf Ator gegründet. Im Mai 1996 löst Buzz Dee den 1. Gitarristen J. Kirk Thiele ab. Über die Zeit kann Knorkator mit Hilfe verschiedener Musiker ihren Sound perfektionieren. Zunächst erspielt sich die Band ihr Publikum in Berlin und Brandenburg. Mit ihrem Erfolg bei einem Newcomer Wettbewerb werden sie über die Berliner Grenzen bekannt. 1996 tourt Knorkator im Support von Rio Reiser durch Deutschland. 1998 unterschreiben die Musiker bei Rodrigo Gonzalez (Die Ärzte) ihren ersten Plattenvertrag. Bis 2015 veröffentlicht Knorkator insgesamt 7 Studioalben, 3 DVDs und etliche Singles bei Universal, Nuclear Blast, Sanctuary, bzw. dem eigenen Label Tubareckorz:
1998 The Schlechtst Of Knorkator 1999 Hasenchartbreaker
2000 Tribute to uns selbst
2003 Ich hasse Musik
2005 zu alt (DVD)
2006 Das nächste Album aller Zeiten 2007 Weg nach unten (DVD)
2011 Es werde nicht
2014 We want Mohr
2015 Knorkatourette (DVD)
Besonderes Medieninteresse bekommt die Band im Jahr 2000, als sie beim Vorausscheid zum Eurovision Song Contest für einen handfesten Skandal sorgen. BILD kommentiert: „Wer ließ diese Irren ins Fernsehen?“
Knorkator spielt zwischen 1996 – 2015 über 850 Konzerte, 150 Festivals (u.a. Wacken Open Air, With Full Force, Highfield Festival, Bizarre), veröffentlicht 5 Bücher und Alf & Stumpen moderieren auf Radio Fritz die Radioshow „Der Fritz Kommunikator“. Als Vorgruppe von Marilyn Manson oder der Bloodhound Gang machen sie eine gute Figur. Auch auf internationalen Festivals kann Knorkator trotz deutscher Texte das Publikum überzeugen, so beispielsweise 2005 auf dem französischen Fury in Le Mans, bzw. dem größten europäischen Festival Haltestelle Woodstock im polnischen Küstrin. Im selben Jahr präsentiert die Band ein spezielles Programm im Rahmen des Leipziger Bachfestes. Als Delegierte vertritt Knorkator 2006 erfolgreich den Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen und Musikproduzenten im kanadischen Toronto während der Canadian Music Week. Im Jahre 2008 gibt die Band das Ende ihrer Karriere bekannt und hinterlässt damit ein Loch in der abendländischen Musiklandschaft. Im April 2011 hört Knorkator mit Aufhören auf. Unterstützt durch Nicolaj Gogow und ihrem neuen
Bassisten Rajko Gohlke veröffentlicht die Band im September 2011 ihr Album „Es werde Nicht“. Die darauffolgende Tour ist ausverkauft. Inzwischen lassen sich auch zahlreiche junge Leute zum ersten Mal bei den Konzerten in Deutschland, Schweiz oder Österreich begeistern. 2012 weitet die Band ihren Einflussbereich auf Russland und Südafrika aus. Außerdem veranstaltet Knorkator in der Spandauer Zitadelle vor ca. 8.000 Leuten ein großes Spektakel „Knorkator und Freundinnen“, in dem sie sich von ausschließlich weiblichen Musikern unterstützen läßt, sowie 2 Knorkator-Tribute-Bands aus dem Boden stampfen, die ebenfalls nur aus Frauen bestehen. Ende 2012 wechselt Nick Aragua zur deutschamerikanischen Band Pothead. Knorkator rekrutiert kurzerhand deren Ex-Trommler. Anfang 2014 erscheint das 7. Studioalbum „We want Mohr“, auf dem unter anderem vertonte Geschichten aus dem Struwwelpeter zu hören sind. Die umfangreiche Tour endet in Berlin. An den Drums sitzt der zurückgekehrte Nicolaj Gogow. Anfang 2015 wird die Live-DVD „Knorkatourette“ veröffentlicht. Ende 2015 geht Knorkator ins Studio und spielt die ersten Songs für das im September 2016 erwartete Album „Ich bin der Boss“ ein. Die damit verbundene Tour „Wir freuen Euch uns zu sehen“ beginnt im Oktober 2016 und endet Mitte 2017.
Lasst Euch folgenden Termin nicht entgehen:
16.3.2017 Würzburg Posthalle

 

 

 

 

 

 

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